Radioaktive Isotope werden in Krankenhäusern zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt; allein in den USA werden jährlich über 20 Millionen nuklearmedizinische Verfahren durchgeführt. Die dabei freigesetzten radioaktiven Isotope werden als flüssige oder feste Ausscheidungen aus dem Körper ausgeschieden und gelangen in die kommunale Abfall- und Abwassersysteme, wo sie sich anreichern und zu noch höheren Strahlenbelastungen führen können.
Natürlich vorkommende radioaktive Stoffe (NORM), wie beispielsweise Abwasser aus dem Fracking sowie Ablagerungen, Staub und Schlamm aus Öl- und Gasanlagen, gelangen ebenfalls aus industriellen Quellen in die Abfall- und Abwasserströme
Es ist unerlässlich, dass Kläranlagen und Umweltdienstleister eine präventive Lösung für den Umgang mit radioaktiv kontaminierten Abfallstoffen entwickeln.
Die RadComm RC7000 Echtzeit-Spektroskopie-Isotopenidentifizierungstechnologie ermöglicht es Abfallverarbeitungsanlagen, medizinische, TENORM- und NORM-Isotope anhand ihrer Zerfallsraten zu identifizieren und zu klassifizieren und gleichzeitig das Personal darüber zu informieren, wann die Aufsichtsbehörden benachrichtigt werden müssen, bevor gefährliche Stoffe in den Abfallstrom gelangen.

